Krankengymnastik Daene - Ihre Physiotherapiepraxis in Mölln Krankengymnastik Daene - Ihre Physiotherapiepraxis in Mölln

Behandlungskonzept

Sie kommen zu uns, weil Sie an Ihrer körperlichen Situation etwas verändern möchten?
Ihr Arzt hat Ihnen vielleicht bereits eine Therapie verordnet?
Sie haben kurzfristige Schwierigkeiten oder benötigen eine langfristige Unterstützung?
Wir können Ihnen unterschiedlichste Therapiemethoden anbieten, da unsere qualifizierten Mitarbeiter, zusätzlich zu ihrer soliden physiotherapeutischen Grundausbildung, an zahlreichen Aus- und Weiterbildungen teilgenommen haben. Sie können sich an dieser Stelle über die von uns angebotenen Methoden informieren.
Die unterschiedlichen Therapieansätze werden zwar für definierte Krankheitsbilder eingesetzt, ob eine bestimmte Therapie speziell für Sie und Ihre Bedürfnisse geeignet ist muss im Vorfeld mit einem Arzt und/oder einem Therapeuten geklärt werden.
Für weitere Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Bobath-Therapie für Erwachsene


Die Bobath-Therapie ist ein spezielles, interdisziplinäres Behandlungskonzept für Erwachsene und Kinder mit angeborenen oder erworbenen Störungen des zentralen Nervensystems. Sie wurde nach ihren Entwicklern, dem Ehepaar Dr. Karel und Bertha Bobath benannt und gründet auf der lebenslangen Fähigkeit des zentralen Nervensystems, sich Reizen anzupassen und zu lernen.
Vor dem Therapiebeginn liegt ein besonderes Augenmerk auf der Beobachtung und der Analyse des Bewegungsverhaltens des Patienten. Die sozialen, emotionalen und kommunikativen Fähigkeiten sind dabei ein wichtiger Teil der Betrachtung, da sie ausschlaggebend für die spätere Übertragung des Gelernten in den Alltag sind.

Die Bobath-Therapie wird häufig nach einem Schlaganfall, nach Schädelhirntraumen, bei Multipler Sklerose, bei Morbus Parkinson und anderen neurologischen und neuromuskulären Erkrankungen eingesetzt. Ziele der Therapie sind beispielsweise die Stimulation und Kräftigung von gelähmten Körperteilen, die Regulation der Muskelspannung um Steifigkeit vorzubeugen, die in der Therapie erarbeiteten Bewegungen für Alltagssituationen nutzbar zu machen und den Angehörigen Anleitung zur Hilfestellung zu geben.

In der Bobath-Therapie wird der Patient mit unterschiedlichen Behandlungstechniken auf verschiedensten Ebenen aktiviert, um Bewegungsfolgen, Bewegungsübergänge und Handlungen (wieder) bewusst ausführen und steuern zu können. Beim (wieder-)Erlernen von Alltagshandlungen werden auch 'funktionsgestörte' Körperbereiche gezielt einbezogen und genutzt, damit sich das Körperbild (wieder) vervollständigen kann und Handlungen leichter werden. Gleichgewichtsreaktionen und die Körperwahrnehmung werden durch die Therapie verbessert.
Für die erfolgreiche Therapie werden auch die Angehörigen einbezogen. Der Patient kann mit dieser Therapieform sowohl seine körperliche Situation, als auch die Kontaktmöglichkeiten mit seinem Umfeld verbessern, die Angehörigen können auf diese Weise gezielte Hilfestellung erlernen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Transfair der gelernten Fähigkeiten in den Alltag des Patienten, damit er ihn besser und selbstständiger gestalten kann.



Die Bobath-Therapie wird durch Ihren Arzt verordnet und ist eine Kassenleistung.
In unserer Praxis bieten wir nur Bobath-Therapie für Erwachsene an.


PNF - Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation


Damit wir uns gut und schmerzfrei bewegen können sind viele Faktoren wichtig.
Zunächst muss bestimmt werden, in welcher Position sich der Körper gerade befindet, dann wird die Bewegung eingeleitet.
In unserem Körper stehen für die Raum-Lage-Wahrnehmung eine Vielzahl von Rezeptoren zur Verfügung. Die aufgenommenen Informationen werden an das Gehirn weitergeleitet, das daraus errechnet, wo - und in welchem Verhältnis zueinander – sich unsere Körperteile befinden. Über unser Nervensystem werden dann Impulse an die entsprechende Muskulatur gesandt und der Körper wird bewegt. Dieser Vorgang wiederholt sich auch während der Bewegung ständig und wenn die gewünschte Position erreicht ist wird die Lage fortlaufend weiter ermittelt, korrigiert und gehalten.
Für optimale Bewegung braucht es ein gutes Zusammenspiel von Rezeptoren, Nerven und Muskeln.
Um dieses Zusammenspiel zu verbessern werden bei der PNF–Therapie die für die Eigenwahrnehmung wichtigen Rezeptoren in Gelenken, Muskeln und Sehnen stimuliert und Bewegungsabläufe trainiert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Dreh- und Rotationsbewegungen. Diese sind bei Bewegungsstörungen häufig stark eingeschränkt, sind aber für einen guten Bewegungsablauf sehr wichtig.
Die PNF-Therapie orientiert sich immer an den Ressourcen des Patienten und nutzt diese gezielt zur Verbesserung der bewussten und unbewusste Steuerung von Körperhaltung und Bewegung.
Die Therapie wird unter anderem bei Multipler Sklerose, Morbus Parkinson, Querschnittslähmung, Schädel-Hirn-Trauma, Schlaganfall, nach Gelenkoperationen, nach Sportunfällen, Gesicht-, Mund- und Schluckbeschwerden (inklusive Kieferproblematiken) und bei Rückenschmerz eingesetzt.


Die PNF-Therapie wird durch Ihren Arzt verordnet und ist eine Kassenleistung.


Lymphdrainage


Die Einsatzmöglichkeiten der Lymphdrainage sind vielfältig.
Sie wird zur Entstauung des Gewebes beispielsweise nach Krebstherapien, Operationen, Brüchen und Verletzungen, die mit Schwellungen einher gehen und zur Behandlung von Wassereinlagerungen, die durch Bewegungsmangel entstehen, genutzt.

Neben dem bekannten System des Blutkreislaufs bildet das Lymphsystem ein weiteres wichtiges Transportsystem im Körper.
Es übernimmt wichtige Aufgaben der Körperabwehr und transportiert unter anderem Abwehrzellen, Körperwasser, Proteine und Fette.
Die Flüssigkeit im Lymphsystem mit allen in ihr enthaltenen Stoffen wird als Lymphe bezeichnet.

Anders als der Blutkreislauf besitzt das Lymphsystem keine 'zentrale Pumpstation'.
Die Gefäße beginnen als kleine Äderchen in den äußeren Körperbereichen, die sich nach und nach zu großen Leitbahnen in der Körpermitte und an den Körperseiten vereinigen. Die Adern sind mit Lymphknoten und Klappen versehen. In den Lymphknoten finden wichtige Reaktionen des Immunsystems statt, die Klappen bewirken, dass sich die Lymphe innerhalb des Gefäßsystems in Richtung Schlüsselbein bewegt.
Die Bewegung der Lymphe erfolgt zum Einen passiv durch die Bewegung von Armen und Beinen, zum Anderen durch Lymphgefäßabschnitte mit verdickten Wänden (Lymphherzen), die sich etwa 10 Mal in der Minute zusammenziehen.

Die Kraft mit der die Lymphe bewegt wird ist gering und so folgt der Lymphfluß immer dem Weg des geringsten Widerstandes.
Findet die Lymphe an einem Bereich mit erhöhtem Widerstand nicht genug Ausweichstellen oder wird nicht ausreichend vorwärts bewegt, so staut sich die Lymphe und Flüssigkeit tritt ins umliegende Gewebe über.

Die Lymphdrainage zur Gewebeentstauung wurde in den 1930er Jahren entwickelt.
Durch spezielle Grifftechniken wird zunächst die Fließfähigkeit der Lymphe in den maßgeblichen Lymphknoten verbessert, damit die ankommende Lymphe weiter fließen kann und anschließend werden die Lymphherzen aktiviert, um den Weitertransport der Lymphe zu verbessern. Zusätzlich wird der Abfluss der Lymphe aus dem Bereich der Stauung durch gezielte Transporttechniken verstärkt.

Die Lymphdrainage wird durch Ihren Arzt verordnet und ist eine Kassenleistung.


Manuelle Therapie


Vor Beginn der Behandlung wird im Gespräch mit dem Patienten und anhand ausgeführter Testbewegungen ein Befund der Gelenkfunktionen, der Muskelfunktionen und zur Koordination der Bewegungen erstellt. Gemeinsam mit dem Patienten wird das Ziel der Behandlung festgelegt und ein Behandlungsplan aufgestellt.

Während der Behandlung mobilisiert der Therapeut durch sanfte, speziell ausgewählte Techniken, eingeschränkte oder blockierte Gelenke und stabilisiert überbewegliche, instabile Gelenke durch individuell angepasste Übungen. In der Behandlung kommen sowohl passive Techniken, bei denen der Therapeut den Patienten bewegt zum Einsatz, als auch aktive Übungen, bei denen der Patient die Bewegungen nach Anleitung selbst ausführt.
Im Behandlungsverlauf überprüft der Therapeut, durch Testbewegungen und im Gespräch mit dem Patienten fortwährend die Veränderungen, gleicht den Zustand mit dem Behandlungsplan ab und passt die Techniken an.

Schwerpunkte bei der Behandlung sind Techniken zur Verbesserung der Gelenkfunktionen und der Beweglichkeit, Übungen zum verbesserten Zusammenspiel von Muskeln und Gelenken, Schulung von alltags- und sportartspezifischen Bewegungsabläufen, die Aufklärung über die Zusammenhänge bei der Entstehung des Problems, um einen langfristigen Behandlungserfolg zu gewährleisten, sowie das Erlernen von Übungen und Hilfe zur Selbsthilfe
Die Manuelle Therapie wird unter anderem bei Kopfschmerzen, Hexenschuss, Tennisellenbogen, Tinitus und Gelenkproblemen erfolgreich eingesetzt.



Die Manuelle Therapie wird durch Ihren Arzt verordnet und ist eine Kassenleistung.


Skoliose Therapie


Bei der Skoliose handelt es sich um eine Verkrümmung der Wirbelsäule, die mit einer Verdrehung der Wirbel einher geht.
Es gibt eine Reihe von Ursachen für eine Skoliose .
Neben genetisch und durch Unfall bedingten Skoliosen treten solche Wirbelsäulenverkrümmungen häufig bei Kindern und Jugendlichen in Zeiten besonders starken Wachstums auf. Wenn das Skelett wächst, die Muskeln sich gleichzeitig noch nicht ausreichend ‚gelängt‘ haben und die Haltemuskulatur nicht kräftig genug ist, um der Verformung entgegenzuwirken, so weichen Wirbelsäule und -körper den Zugkräften aus und eine Skoliose entsteht.
Mit speziellen Dehnungs- und Kräftigungsmethoden, verknüpft mit ausgewählten Atemtechniken, wird der Skolliose entgegengewirkt.
Wir bieten auch die Skoliosetherapie nach Schroth an.


Die Skoliose Therapie wird durch Ihren Arzt verordnet und ist eine Kassenleistung.



CMD Kieferbehandlung


Eine Vielzahl von Beschwerden entstehen nicht dort, wo es weh tut.
Im Kieferbereich befindet sich die kräftigste Muskulatur des Körpers.
Ist die Organisation von Skelettstuktur und Muskulatur in diesem Bereich gestört können vielfältigste Probleme auftreten.
In einem solchen Fall spricht man von einer Cra­nio­man­di­bu­lä­re Dys­funk­ti­on (CMD).
Es können vielfältigste Probleme wie Kie­fer und Kie­fer­ge­lenks­pro­ble­me, Kopf-, Ge­sichts-, Na­cken-, Schul­ter- oder Rü­cken­schmer­zen, auftreten.
Mit der CMD Kieferbehandlung kön­nen mus­ku­lä­re Be­las­tun­gen auf­ge­löst und Ge­lenk­fehl­stel­lun­gen re­du­ziert wer­den. Mit dem Auflösen der Ursache gehen die Beschwerden zurück.



Die CMD Kieferbehandlung wird durch Ihren Arzt verordnet und ist eine Kassenleistung.


Massage


Die klassische Massage wirkt sich positiv auf eine Vielzahl von Körperfunktionen aus.
Es wird mit einer Reihe spezifischer Grifftechniken, die nach den Bedürfnissen des Patienten ausgewählt und kombiniert werden, behandelt.
Die Massage steigert die lokale Durchblutung, fördert die Stoffwechselaktivität des behandelten Gewebes, sie entspannt die Muskulatur, verbessert die Wundheilung und wirkt schmerzlindernd.



Massagen können als Kassenleistung durch Ihren Arzt verordnet werden oder Sie können sich als Selbstzahler eine solche Behandlung bei uns gönnen.

Reizstrom- oder Feinstromtherapie


Um uns bewegen zu können, werden über das Nervensystem elektrische Impulse vom Gehirn zu den einzelnen Muskeln geleitet, die sich dann anspannen können. In der Elektrotherapie nutzt man den Effekt, dass sich die Muskulatur auch durch Stromimpulse von Außen anregen läßt. Für diese Therapie werden unterschiedliche Stromvarianten und Übertragungen genutzt.
In unserer Praxis werden Kontaktelektroden auf der Haut positioniert und die Art der Impulse, die Intensität und die Dauer für jeden Patient individuell eingestellt.

Die Einsatzmöglichkeiten der Reizstrom- oder Feinstromtherapie sind sehr vielfältig.
Unter anderem wird sie für die Behandlung von Schmerzen, die Verbesserung gestörter Muskel- und Gelenkfunktionen, die Förderung der Durchblutung, des Gewebestoffwechsels und des Heilungsprozesses, sowie für die Verbesserung der Nervenleitung eingesetzt.


Die Reizstrom- oder Feinstromtherapie ist eine Kassenleistung und kann durch Ihren Arzt verordnet werden.

Heißluft - Warmpackungen - Heiße Rolle


Wärme tut der Muskulatur und den Gelenken in den meisten Fällen gut und entspannt.
Wärmebehandlungen kurbeln den Stoffwechsel im Gewebe an und fördern den Heilungsprozess.
Eine Wärmebehandlung vor der Physiotherapie bereitet die Muskulatur und die Gelenke auf die Physiotherapeutische Behandlung vor und kann ihre Effektivität unterstützen. Eine Wärmebehandlung im Anschluss an eine therapeutische Behandlung lässt die Muskulatur und den gesamten Körper zur Ruhe kommen und verstärkt ebenfalls den therapeutischen Effekt.

Die unterschiedlichen Maßnahmen wirken unterschiedlich tief in das Gewebe hinein, es kommt also darauf an, welche Körperbereiche mit der Wärme erreicht werden sollen.
Die trockene Wärme der Heißluft ist für ein Erwärmen der äußeren Gewebsschichten effektiv.
Es erfolgt eine unmittelbare Erwärmung durch strahlende Wärme - beispielsweise Infrarot.
Die feuchte Wärme der Warmpackungen reicht in tiefere Muskelschichten und Gelenke hinein.
Die Warmpackungen werden im Wasserbad erhitzt und auf die betreffenden Körperbereiche aufgelegt.
Beide Formen der Wärmebehandlung werden vor oder nach einer physiotherapeutischen Behandlung eingesetzt.

Die heiße Rolle nimmt einen anderen Platz in der Therapie ein.
Für die heiße Rolle werden drei Handtücher umeinander gewickelt und das innerste mit sehr heißem Wasser getränkt.
Der Therapeut kann die feuchte Wärme der heißen Rolle sehr gezielt, lokal und dosiert an die notwendigen Körperstellen bringen und die Hitze durch Auf- und Abwickeln der Rolle und Regulation der verwendeten Wassertemperatur variieren.
Die heiße Rolle belastet den Kreislauf in Relation zu den anderen Methoden am wenigsten.
Sie wird ausschließlich in einer physiotherapeutischen Behandlung eingesetzt.


Die Wärmebehandlungen sind eine Kassenleistung und können durch Ihren Arzt verordnet werden.

Paraffin-Handknetbad


Diese sehr effektive Behandlungsmethode ist leider aus vielen Praxen verschwunden – bei uns können Sie sie nach wie vor in Anspruch nehmen.
Für die Therapie wird Paraffin bis an den Schmelzpunkt erwärmt und die Hand hinein getaucht.
Nach dem Herausziehen der Hand erstarrt das Paraffin und gibt dabei Wärme an die Hand ab.
Der Vorgang des Eintauchens wird mehrfach wiederholt, so dass nach und nach ein Handschuh aus Paraffin um die Hand entsteht. Der Handschuh speichert die Wärme und nach langsamem vollständigem Erkalten wird der Handschuh abgenommen.
An der Hand haftende Paraffinreste werden durch Handbewegungen 'abgeknetet'.
Die Therapie fördert die Durchblutung, erhöht die Elastizität des Bindegewebes, regt den Stoffwechsel in der Hand an und wirkt schmerzlindernd.
Die Therapie ist insbesondere bei Arthrosen und Knorpelschädigungen, entzündlichen Rheumaerkrankungen, traumatischen Verletzungen, Gelenkentzündungen und Muskelverhärtungen geeignet.

Diese Therapie kann Ihnen im Rahmen einer Physiotherapeutischen Behandlung leider nicht vom Arzt verordnet werden und ist keine Kassenleistung.
Bitte sprechen Sie uns bei Interesse persönlich an.

Tapen nach der Kinesio Tape Methode


Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts entwickelte der japanische Arzt Dr. Kenzo Kase die neuartige Tapemethode.
Früher wurde das Tapen ausschließlich bei Spitzensportlern angewendet; heutzutage wird es vom Physiotherapeuten sehr effektiv für "jedermann" eingesetzt.

Neben der Art des Tapens sind die bunten Tapes selbst das Besondere an dieser Methode.
Die Tapes sind latexfrei und besitzen einen mit Baumwolle ummantelten elastischen Kern. Der hypoallergene Acrylkleber ist in Wellen aufgetragen, so dass die Haut in den Bereichen ohne Kleber atmen kann. Die Tapes besitzen eine ähnlich hohe Dehnfähigkeit wie die Haut.
Die wellige Anordnung des Klebers führt zu einem leichten, wellenförmigen Anheben der Haut. Dieser Effekt verbessert die Mikrozirkulation innerhalb der Haut, die Durchblutung und der Stoffwechsel an der getapten Stelle werden angeregt und Heilungsprozesse beschleunigt. Blutergüsse werden beispielsweise deutlich schneller abgebaut, als ohne Tape. Zusätzlich wirkt sich die Reizsetzung durch das Tape schmerzlindernd aus.
Der Effekt beschränkt sich nicht nur auf die Haut. Durch die leichte, kontinuierliche ‚Massagewirkung’ werden auch die Muskeln leicht angeregt und der Muskeltonus reguliert sich. Verspannungen lassen sich lösen und die Muskulatur kann ihre Halte- und Bewegungsfunktionen wieder übernehmen.

Um die Tapes wirkungsvoll und effektiv zu positionieren sollte das Kinesio-Tapen von dafür ausgebildeten, erfahrenen Therapeuten durchgeführt werden.

Hausbehandlung


Wenn Ihr von uns zu behandelndes Krankheitsbild ein Aufsuchen unserer Praxis ihrerseits nicht zulässt,
können Sie, soweit technisch möglich und vom Arzt verordnet, unsere Therapieangebote auch zu Hause in Anspruch nehmen.
Bitte sprechen Sie uns bei Ihrer Terminvereinbarung darauf an, da wir wegen des Anfahrtsweges und der Vorbereitungen mehr Zeit für Sie einplanen müssen.

Für eine solche Hausbehandlung benötigen wir eine ärztliche Verordnung.
Ihr Arzt vermerkt die Hausbehandlung direkt auf dem Rezept für die Therapie, die zusätzlichen Kosten werden dann von der Krankenkasse übernommen.

Wir sind gesetzlich dazu verpflichtet darauf hinzuweisen, dass Gerichte als wissenschaftlichen Beweis für die Wirksamkeit einer Behandlungsmethode (dafür, dass eine bestimmte Therapiemethode geeignet ist bestimmte Beschwerden zu lindern oder zu heilen), eine Doppelblindstudie (Goldstandart) fordern. Von den Gerichten werden nur solche Methoden als wirksam eingestuft, zu denen eine Doppelblindstudie einen Zusammenhang zwischen Methode und Behandlungserfolg nachweist. Solche aus der pharmazeutischen Industrie bekannten Doppelblindstudien wurden für keine physiotherapeutische Methode durchgeführt.